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  • Habe gehört Ihre Teamentwicklungen sind hervorragend, aber was genau machen Sie da eigentlich? Im Gespräch mit einem Abteilungsleiter...

     


    Im Gespräch mit einem Abteilungsleiter kam heraus, dass diesem noch nicht genau klar war, wie eine pferdegestützte Team-Entwicklungsmaßnahme „für seine Haudegen“ wirklich greifen könne.

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    Habe gehört Ihre Teamentwicklungen sind hervorragend, aber was genau machen Sie da eigentlich? Im Gespräch mit einem Abteilungsleiter...

    Habe gehört Ihre Teamentwicklungen sind hervorragend, aber was genau machen Sie da eigentlich? Im Gespräch mit einem Abteilungsleiter...

     


    Im Gespräch mit einem Abteilungsleiter kam heraus, dass diesem noch nicht genau klar war, wie eine pferdegestützte Team-Entwicklungsmaßnahme „für seine Haudegen“ wirklich greifen könne.

    So erzählte ich Ihm die in der Coaching- und Persönlichkeitsentwicklungsszene gerne verwende Geschichte des Jungen, der sich mit der Kraft seiner Gedanken bzw. seines Mindsets auseinandersetzte.

    Die Geschichte lautet in etwa wie folgt:

     

    Ein Junge fragte einen Indianerhäuptling wie er mit der Unterschiedlichkeit bzw. Polarität seines Denkens umgehen solle und bekam die folgende Antwort:

    „Mein Junge, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

    Der eine Wolf kämpft mit Neid, Zorn, Missgunst, Arroganz, destruktiven Vergleichen, Gier, Selbstmitleid und Egoismus.“ (=Anteile des niedereren Selbst).

    „Der andere kämpft mit Transparenz, Liebe, Integration schwieriger Anteile, Zuversicht, Mitgefühl/Empathie und Wahrheit“. (=Anteile des Höheren Selbst).

    Der Junge wollte wissen, welcher der beiden den nun gewinne, woraufhin der Häuptling antwortete: „Den, den du fütterst.“

     

    Aber noch ist es nur eine Geschichte, welche voraussichtlich nach 3 Tagen im See des Vergessens landet.

    Jetzt kommen die Pferde mit Ihrer feinen Wahrnehmung ins Spiel. Diese spüren, aus welchem Antreiber oder aus welchem Selbst-Anteil heraus der Mensch vor ihm handelt.

    Und je nachdem, wie stimmig dieses Verhalten auf die Pferde wirkt, reagieren sie mit Vertrauen/Motivation oder Misstrauen/innerer Kündigung/Flucht.


    Hier passt das Zitat einer Kundin sehr gut: „Mit den Pferden komme ich in Selbsterfahrung und werde mir meiner inneren Anteile bewusst. So kann ich lernen die Anteile in mir zu aktivieren, die hilfreich für einen intensiven und bereichernden (Pferde-) Kontakt sind, und über die Reaktion des Pferdes prüfen, welche Kraft diese Veränderungen haben.“

    Und dabei geht es nie darum Pferdeprofi zu werden oder das Pferd „überzeugen zu müssen“, sondern um die durch die Arbeit mit dem Pferd nun viel tiefer verankerte Lern- und Selbstreflektionserfahrung.

    Unsere Coachingarbeit besteht vor allem darin, genau diese Erfahrungen in den Gesprächen mit dem Team im Seminarraum auf  den Punkt zu bringen und einen bereichernden Transfer in den (Firmen-) Alltag zu schaffen.

     

     

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  • Nachwuchführungskräfteentwicklungen, Teamentwicklungen & Coachings mit Pferden? Hier eine Erklärung.

     

    Stellen sie sich vor Sie haben einen gegenüber, der sich nicht durch maskenhaftes Verhalten oder Statusobjekte manipulieren oder einschüchtern lässt.

    Und jetzt holen sie sich gedanklich als Stei- ... weiterlesen...

    Nachwuchführungskräfteentwicklungen, Teamentwicklungen & Coachings mit Pferden? Hier eine Erklärung.

    Nachwuchführungskräfteentwicklungen, Teamentwicklungen & Coachings mit Pferden? Hier eine Erklärung.

     

    Stellen sie sich vor Sie haben einen gegenüber, der sich nicht durch maskenhaftes Verhalten oder Statusobjekte manipulieren oder einschüchtern lässt.

    Und jetzt holen sie sich gedanklich als Steigerung ein Gegenüber herbei, den langfristige Versprechungen kalt lassen und nur die Hier-und-Jetzt-Beziehung zählt.


    Dann wird es echt.
    Dann werden die eigenen Stärken und Ausbaupotentiale schnell erlebbar.

    ...

    Reicht noch nicht?
    Wie wäre es mit einem Gegenüber, der hinschaut was zwischen den Zeilen ausgedrückt wird, der auf Körpersprache achtet, dem Vertrauen wichtig ist... Und auch bereit ist alles zurückzugeben.


    Hier das Zitat eines Einzelcoaching-Kunden:
    "Martin Pröttel greift mit seinen (pferdegestützten) Coachingseminaren und Teamentwicklungen tief in die Trickkiste, um seinen Klienten und Auftraggebern eine möglichst nachhaltige und authentische Lern- und Entwicklungschance zu bieten."

    Das gefällt mir, denn Ziel ist die Bewusstwerdung und Weiterbearbeitung der eigenen Handlungsstrategien hinsichtlich Körpersprache und Denkverhalten. So bieten sich am Pferd oder in der Kleingruppe zahlreiche Möglichkeiten, mit dem eigenen Verhalten zu experimentieren und sich neue Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

    Martin Pröttel
    November 2017

     

     

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  • Achtsamkeit - eine Anleitung

     

    Wie Achtsamkeit einem das Leben versüßen oder versauern kann

     

    Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du den Alltag und die Sorgen weg.“ Der Bär Balu aus „Das Dschun- ... weiterlesen...

    Achtsamkeit - eine Anleitung

    Achtsamkeit - eine Anleitung

     

    Wie Achtsamkeit einem das Leben versüßen oder versauern kann

     

    Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du den Alltag und die Sorgen weg.“ Der Bär Balu aus „Das Dschungelbuch“ wusste schon in den 60er Jahren, was ihm gut tut. Wieso ist also ein Bär „schlauer“ als ein Mensch und was hat die omni präsente Achtsamkeit damit zu tun?

     

    Mein erster Einstiegspunkt, wenn ich mich über ein Thema informieren möchte ist, ich gehe zu Google. Wenn ich also den Begriff „Achtsamkeit“ bei Google eingebe, bekomme ich an die sieben Millionen Treffer. Sieben Millionen!

     

    Und was für spannende Sachen, es da gibt: Abnehmen mit Achtsamkeit, Rauchen aufhören mit Achtsamkeit, zum inneren Glück mit Achtsamkeit, verkaufen mit Achtsamkeit, etc. pp. Die „Zeit“ hat sogar dieses Jahr einen Artikel veröffentlicht in dem es darum ging, dass Achtsamkeit der neue Egoismus ist.

     

    Hmmm, okeeeeyyy.

     

    Für mich bedeutet Achtsamkeit, zu wissen, was mir gut tut, auf was ich meinen Fokus lege und wohin meine Energie geht. Und das habe ich gelernt mit vielen Versuchen, Scheitern und wieder Aufstehen und weitermachen.

     

    Und das Scheitern sah dann so aus:

     

    Ich saß in meinem Büro Job am Telefon und bekam gerade den ungefilterten Stress von meinem Chef ab. Ich war in unserem kleinen dreier Büro sehr lärm empfindlich geworden über die Jahre und die Tür zum Gang war zu. Während meines Telefonat öffnete mein absoluter Lieblings Kollege die Tür und unterhielt sich noch mit jemanden der vorbeiging. Das heißt also: ich nervigen Chef im Ohr und Geräusch Kulisse zu 100% gestiegen.

     

    Und sofort war ich im Kampf oder Flucht Modus. Im Kampf Modus geht das Adrenalin im Körper hoch (man sieht rot), die Atem Frequenz verkürzt sich, Cortisol schiesst durch den Körper und der Stress ist da. Es kommt zu Affekthandlungen.

     

    Und genau in diesem Affekt, warf ich einen Stift in Richtung Tür. Weil ich mir nicht anders zu helfen wusste. Und wie der Zufall es so will, genau in dieser Situation konnte ich treffen und zielen.

     

    Meinem armen Kollegen genau an den Kopf, auf die Brille – die heil bleib.

    Völlig verdutzt und verärgert schlug er die Tür zu und marschierte ab.

     

    Ich lief vor Scham rot an und hätte am liebsten geheult. Nach dem Telefonat mit meinem Chef, bin ich natürlich sofort zu meinem Kollegen ins Büro und hab mich 1000 Mal entschuldigt. Mir ist die ganze Situation noch heute sehr peinlich.

     

    Drei Jahre später und raus aus dem Bürokonstrukt, hätte ich für die Situation folgende Lösung an mich selber: erstmal tief durch atmen, Augen Kontakt mit meinem Kollegen an der Tür aufnehmen und ihm ein Zeichen geben, dass ich am Telefon bin.

     

    Der Kampf-Flucht Modus kommt übrigens aus der Zeit, wo wir Menschen noch in der Steinzeit unterwegs waren. Wenn uns damals ein Säbelzahn Tiger angriff, gingen wir sofort in den Kampf oder Flucht Modus. Dieser Modus wird übrigens in der Stressforschung auch noch um den Freeze, also einfrier/totstell- Modus erweitert. Das ist dann der Moment, wenn man so erschrickt über etwas, dass man ganz starr wird.

     

    Natürlich reagiert jeder Mensch anders auf Stress und alles ist auch von der persönlichen nervlichen Konstitution abhängig. Beim Lesen meines peinlichen Stiftwurf-Erlebnisses werden Sie wahrscheinlich lachen, lieber LeserIn. Für mich war das Stress pur.

     

    Damit es Ihnen besser ergeht, habe ich unten acht Tipps für mehr Achtsamkeit im Büro.

    Alle von mir über die Jahre hin angewandt. Und mit unterschiedlichen Einstiegs Stufen.

     

    Acht Tipps für mehr Achtsamkeit am Arbeitsplatz

    Für Einsteiger:

    • Den Arbeitsplatz einfach mal verlassen.

    Das mag jetzt ein bisschen sehr einfach klingen, aber bevor ich mich in eine Aufgabe stürze, die wie ein riesiger Berg vor mir liegt, gehe ich gerne einmal in die Küche und hol mir einen Tee oder einen Kaffee. Noch besser funktioniert allerdings

     

    • Einen Spaziergang machen.

    Ich weiß, viele Menschen sind so eingespannt von den täglichen to-do Listen, dass Sie sich jetzt denken, ich habe keine Zeit, um einen Spaziergang zu machen. Es muss ja nicht eine Stunde sein, schon ein schneller Gang um den Block kann Wunder bewirken, um den Kopf frei zu pusten, neue Gedanken in den Kopf zu lassen, einfach mal RAUS aus dem oft hektischen Büroleben.

     

    • Beim Telefonieren stehen.

    Klingt auch irgendwie sehr einfach, funktioniert aber. Denn wenn ich beim Telefonieren stehe, komme ich nicht in Versuchung irgendwas nebenbei zu machen und bin voll und ganz für den Anrufer da.

     

    • Ein aufgeräumter und inspirierender Arbeitsplatz.

    Ich gestehe es, ich bin ein kreativer Chaot. Auf meinem Schreibtisch sah es jeden Tag aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Bis ich irgendwo mal einen schönen Satz gelesen habe, der in etwa so hieß wie „so wie es im Außen aussieht, sieht es auch in deinem Kopf aus“. Von da an habe ich meinen Schreibtisch aufgeräumt, nur das Nötigste steht nun noch drauf. Was auch immer super ist, sich für den nächsten Tag kurz aufschreiben, was zu tun ist. So nimmt man nichts im Kopf mit und startet quasi jeden Tag neu und aufgeräumt im Inneren und im Außen durch.

    Ich habe mir aus einer Zeitschrift auch die folgenden vier Sätze an die Wand gepinnt und wenn der Stress wieder allzu heftig wird, lese ich sie:

    Erstmal einen Kaffee / Sie werden mich schon nicht fressen / Morgen ist ein neuer Tag und auch das geht vorbei.

     

     

    Für einen mittleren Einstieg:

     

    • Digital detox.

    So sehr ich das Internet und mein Handy liebe, so sehr merke ich auch immer öfter, wie sehr mich dieses ständige berieseln durch den Informationsfluss z.B. durch Facebook, neue E-Mails, Anrufe, gefühlt ALLES ist immer zu JEDER Zeit verfügbar, von meinen eigenen Gedanken und Gefühlen weg bringt. Deshalb liegt mein Handy beim Spazieren prinzipiell zu Hause. Und beim Essen, esse ich Und schaue nicht noch schnell auf Facebook & Co. Und plötzlich schmeckt mir das Essen auch wieder und ich nehme bewusst wahr, was ich da auf dem Teller habe.

     

    • Mini Abenteuer im Alltag erleben.

    Hier geht es um das Ausbrechen aus dem täglich gleichen Trott: gleicher Weg zur Arbeit, an dem gleichen Stand Frühstück kaufen, mittags immer zum gleichen Italiener um die Ecke gehe, und so weiter und so fort. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und gehen gerne immer die gleichen Wege. Von Nachteil dabei ist, dass wenn wir immer das Gleiche tun – auch das Ergebnis immer das Gleiche ist.

    Deshalb sind Mini Abenteur im Alltag ein gutes Mittel um Neues zu erleben und somit sich aus seiner Komfortzone raus zu bewegen. Warum nicht einmal zwei U-Bahn-Stationen vorher aussteigen und den Weg nach Hause laufen, ohne Google Maps natürlich. Kann sein, dass man nach dem Weg fragen muss und es kann sein, dass man eine sehr nette Antwort und Hilfe bekommt. Oder mal ganz woanders hin gehen zum Mittag essen? Libanesisch oder mal zu einem Foodtruck?

     

    Für Profis:

    • Eine kleine (oder große) Meditation machen.

    Es gibt mittlerweile sehr viele Apps, wie z.B. 7Mind oder headspace (nur in Englisch, sollte man mögen), die kurze Meditationen anbieten. Hierzu suchen Sie sich bitte einen ruhigen Ort, an dem Sie keiner stört, Handy in den Flugmodus und los geht es. Ich habe in beeindruckender Art festgestellt, dass ich mich viel besser konzentrieren kann, und somit viel leistungsfähiger bin, wenn ich täglich meditiere. Ich weiß, dass Meditation noch immer bei vielen mit einem bisschen esoterischen Touch verknüpft ist. Das ist aber schon ein sehr alter Denkansatz, denn wenn schon ein „harter Knochen“ wie Clint Eastwood täglich meditiert, kann das nicht soooo verkehrt sein. Es geht bei meiner bzw. dieser Art der Meditation einfach darum für eine kurze (oder längere Zeit) sich auf seinen Atem zu konzentrieren und die Gedanken im Kopf zur Ruhe zu bringen.

     

    • Bewusste Entscheidungen für sich selber treffen.

    Wir haben immer (!) die Möglichkeit auf zwei Arten auf eine Situation zu reagieren. Geh ich jetzt z.B. auf den neusten Klatsch im Büro ein und lass mich völlig in den Negativstrudel von meinen KollegenInnen ziehen oder – und diese Variante gefällt mir besser, sogar viel besser, verlasse ich einfach die Situation mit einer gemurmelten Entschuldigung, ala „die Arbeit ruft“. Wer hier schon sehr mit sich selber im Reinen ist und großes Selbstbewusstsein besitzt, kann auch gerne den Satz sagen: Für dieses Gespräch stehe ich nicht zur Verfügung.

     

    Es gibt es eine alte indianische Geschichte dazu, an die ich mich immer gerne erinnere, wenn ich in so eine „Achtung, hier kommt Klatsch, negative Neuigkeiten, …“ Situation komme.

     

    Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt.

    Er sagte: „Mein Sohn, dieser Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.“

    Der eine Wolf ist böse:

    Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

     

    Der andere Wolf ist gut:

     

    Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

     

    Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?“

     

    Der alte Cherokee antwortete: „Der den du fütterst!“

     

    Es geht darum, auf was wir den Fokus legen mit unseren Gedanken und Emotionen! Welchen Wolf in mir will ich Nahrung geben, wenn ich mir den neuesten Klatsch jetzt anhöre? Da der meiste Klatsch, meiner Erfahrung nach aus Angst entsteht, entscheide ich mich für den weißen Wolf und somit habe ich wieder die Macht zu entscheiden.

     

    Dieser Artikel ist in Form einer Lernenden Organisation zwischen Irene Kasapis und Martin Pröttel entstanden.

     

     

     


    Irene Kasapis:

    Wenn ich nicht gerade im Internet bin, findest Du mich beim Yoga oder im Grünen: Fahrrad fahren, Spazieren gehen oder ein Buch lesend. Ich koche und esse leidenschaftlich gerne vegetarisch. Meine geheime Leidenschaft sind Kreuzworträtsel. Ich liebe es den Geschichten von den verschiedensten Menschen zu lauschen. Und seit neuestem diese auch selber zu schreiben. Persönlichkeitsentwicklung, Yoga und Meditation haben mein Leben bereichert, geändert und gerettet.

     

     

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  • Mit Beziehungsqualität zum Erfolg

      

    Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern eine hohe Form von Wertschätzung entgegen bringen sind signifikant erfolgreicher als Betriebe, die diesen Wert nicht aktiv leben.

    Wertschätzung findet zum Beis- ... weiterlesen...

    Mit Beziehungsqualität zum Erfolg

    Mit Beziehungsqualität zum Erfolg

      

    Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern eine hohe Form von Wertschätzung entgegen bringen sind signifikant erfolgreicher als Betriebe, die diesen Wert nicht aktiv leben.

    Wertschätzung findet zum Beispiel in dem hoffentlich gut verhandelten Deal Gehalt gegen Arbeitsleistung statt, oder welche Smartphone-, Dienstwagen- und Hotelkategorie dem einzelnen wertzuschätzenden Mitarbeiter zugewiesen wird, aber das ist nur die Spitze des Eisberges.

    Denn Wertschätzung findet -mit besonders großer Wirkung- im kleinen statt. Nämlich in der Art der gelebten Beziehung zwischen- bzw. miteinander.

    Führungskräfte, die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern täglich (vor)leben, bilden bildlich gesprochen den gesunden Ackerboden, den jede/r Mitarbeiter/in braucht um eine excellente Ernte liefern zu können. Ebenso geht es natürlich auch umgekehrt, denn wenn ein Team wertschätzend und auf Augenhöhe miteinander umgeht bewirkt das i.d.R.  auch eine positive Veränderung bei der "knall-härtesten" Führungskraft. Und unter knall hart ist nicht die Erreichung besonders hoher Ziele gemeint, sondern die Art und Weise wie diese vor ihren Mitarbeitern auftritt und evtl. auch mit sich selber umgeht.

    Aber was bedeutet eigentlich Wertschätzung innerhalb des Teams oder zu den Mitarbeitern/innen?

    Hier ein Stufenmodell zur Veranschaulichung wie sich die Beziehungsqualität  und -intensität optimiert durch:

     

      

    • Stufe 1
      Wahrnehmung (Ich sehe, höre, fühle Dich)

    • Stufe 2
      Respekt (und nehme Dich in Deiner Persönlichkeit war und kann diese auch annehmen 

    • Stufe 3
      Beziehungsangebot (Ich möchte mit Dir in einen angenehmen, konstruktiven Kontakt kommen)

    • Stufe 4
      Toleranz (auch wenn wir unterschiedlich sind und in komplett andere Richtungen Denken/Fühlen/Handeln)

    • Stufe 5
      Empathie (denn ich schätze an Dir, dass Du...)

    Durchlaufen Sie z. Bsp. in klassischen Teammeetings  diese 5 Stufen gegenüber (fast) jeder/m involvierten MitarbeiterIn/Kollegen/in?

    In unseren pferdegestützten Entwicklungsmaßnahmen sensibilisieren wir die Teilnehmer/innen in Theorie und Selbsterfahrung auf den Aspekt Beziehung - und wie die jeweilig individuelle Beziehungsfähigkeit mittels der ihnen zur Verfügung stehenden Soft-Skills optimal und authentisch in diesem Team die maximale Kraft entwickeln.

    Eine Klarheit bringende und Beziehung fördernde Methode ist dabei die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Menschentypen- denn je mehr Bewusstheit hierüber vorhanden ist desto leichter gelingt auch das schaffen einer intensiven, wertschätzenden und effizienzfördernden Beziehungsqualität.

     

     

     

     

     

     

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  • Erarbeiten eines Positives Mindsets

     

    Es gibt sie die Menschen unter uns, die gut drauf sind, voller Energie sind und einfach glücklich sind in ihrem Leben. Und das

     

     Jeden      Einzelnen     Tag

     

    Erkennen können wir diese Mens- ... weiterlesen...

    Erarbeiten eines Positives Mindsets

    Erarbeiten eines Positives Mindsets

     

    Es gibt sie die Menschen unter uns, die gut drauf sind, voller Energie sind und einfach glücklich sind in ihrem Leben. Und das

     

     Jeden      Einzelnen     Tag

     

    Erkennen können wir diese Menschen immer am Leuchten in ihren Augen, wenn sie von einer bestimmten Sache erzählen. Ich habe mich zum Beispiel neulich mit meiner Yogalehrerin unterhalten, es ging um ihre Yoga Fortbildung in Bali und so wie sie das alles erzählt hat und wie ihre Augen dabei geleuchtet haben, kam sofort in mir das Gefühl auf: sie weiß zu 1000% wovon sie spricht und liebt es einfach Yoga zu machen. In all seinen Formen, sei es unterrichten und ihre Leidenschaft weitergeben, oder sei es selber sich noch weiter fortzubilden, um das neu erlernte dann ebenfalls wieder weiterzugeben. Ein Kreislauf des Leuchtens sozusagen.

    Ausstrahlung 

    Ist das nicht super schön? Wie machen das also diese strahle Menschen?

     

    Diese strahle Menschen, machen eine Sache definitiv richtig, ob bewusst oder unbewusst, sie DENKEN die richtigen Sachen. Sie sind freundlich zu sich selber und denken positive, konstruktive Gedanken, sie akzeptieren sich so wie sie sind.

     

    Ich bin letztens durch meine Wohnung getigert, in der ich alleine lebe und habe mich selber beim denken erwischt. Hört sich lustig an, ich kann es aber nicht anders beschreiben. Diese Stimme in meinem Kopf, die mich total runter gemacht hat. Weil ich nicht früher aufgestanden bin, weil ich den Kaffee vergessen habe zu kaufen, bla bla bla.

     

    Ich bin erschrocken stehen geblieben und hab mich erstmal umgeschaut und mir gedacht: wer spricht denn hier so mit mir? Steht da irgendwo ein fieses Männlein in der Ecke und schreit mir die fiesesten Gedanken hinterher?

    methaebene coaching

     

    Nein! Diese fiesen Gedanken kamen von mir. Ich musste erstmal lachen und bin dann schnell wieder in einen freundlicheren Umgang mit mir selber gegangen.

     

    Unten stehend findest Du sieben Tipps, in denen du lernen kannst, den shift vom fiesen Nörgler in dir zum netten Unterstützer hinzubekommen umso ein positiveres Mind-set zu entwickeln.

     

     

    Aufhören sich zu vergleichen

    „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“  

    Søren Aabye Kierkegaard, (1813 - 1855), dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

    frei sein ohne vergleichen

     

    Das Vergleichen mit anderen Menschen führt zu einem absoluten Gedankenchaos, und somit zu einem noch größeren emotionalem Chaos.

     

    Du stehst z.Bsp. in der U-Bahn und neben Dir eine Frau, die phantastisch aussieht, sehr modisch gekleidet ist und die Blicke der anderen Passanten auf sich zieht. Dann gehen sie los, Deine Gedanken: „Hui- ist die hübsch. Die hat Power! Und auch modisch top!  Was die wohl arbeitet? ..."

     

     

    STOP! STOP! STOP!

     

    Erstmal:

     

    Tief durchatmen.

     

    Fakt ist, ich habe wirklich keine Ahnung, wer diese Frau ist. Ich projiziere so viele Unterstellungen auf die Arme und fühl mich dabei immer mieser und mieser.

    Gefühle wie Neid, Wut, Traurigkeit kommen in mir hoch.

     

    Dabei vergesse ich das Wichtigste: Jeder Mensch ist einzigartig. JEDER! Unter ca. 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt gibt es nur einen der so ist, wie du. Und Du bist ein Geschenk für diese Welt.

     

    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal dies zu feiern? Und sich einen innerlichen Stop!!! Gedanken ins Hirn zu schieben, sobald man das nächste Mal wieder in eine sich Vergleichen- Situation kommt.

     

    Gedankenkontrolle

    Treating Yourself As You’d Treat a Good Friend

     

    Bei dem oben stehendem Beispiel sieht man ganz kurz, was manchmal in meinem Kopf so vorgeht. Der Mensch denkt am Tag um die 60.000 Gedanken. Das ist ja der Wahnsinn, denk ich mir! Und beginne gleich mal zu überlegen, wie viele davon denn eigentlich positiv und bestärkend sind. Hmmm...

     

    Durch eine Zeitschrift hat mich der oben stehenden Spruch gefunden: behandle dich selbst, wie deinen besten FreundIn. Es ist doch verrückt, wir würden NIE mit unseren besten Freunden, so reden, wie wir über uns denken. Deshalb fangen wir doch gleich heute an, positive Gedanken zu denken. Die meisten der Sätze in meinem Hirn fangen mit „Ich bin...“ an: „Ich bin aber auch heute wieder schusselig“, „Ich bin ja heute auch wieder doof“... „Immer komme ich zu spät...“

    Gedanken aktiv unterbrechen Coaching


    Das würde ich jetzt aber z.B. meiner besten Freundin nie so sagen! Wie wäre es denn anstatt dessen zu denken „Mir ist da mal wieder was Doofes passiert“. Der Unterschied ist ein ganz feiner: nicht ich bin doof, also die ganze Zeit und ständig in meinem Leben, sondern nur in dieser einen Situation ist mir einfach mal was Doofes passiert.

     

    Es ist wichtig zu verstehen, dass Gedanken zu Taten führen, Taten führen zu Gewohnheiten und Gewohnheiten führen zu leben.

     

    Und wie wir schon bei dem Thema Freunde sind:

     

    Soziale Umfeld scannen

    Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen mit denen Du die meiste Zeit verbringst

    Jim Rohn (1930 – 2009) US-amerikanischer Unternehmer, Autor und Motivationstrainer

    soziales Umfeld scannen Coaching München 

    Auch hier möchte ich ein kleines persönliches Erlebnis mit dir teilen. Es war das Weihnachten 2017, meine Festanstellung in einer amerikanischen Firma wurde wegen Umstrukturierung gestrichen und ich war seit 2 ½ Monate arbeitslos. Am Morgen von Weihnachten frühstückte ich mit meinem großen Bruder, der normalerweise mit seiner Familie in Wien wohnt und seine alte Heimat nur zu hohen Feiertagen besucht.

     

    Ich erzählte ihm also von meiner Idee, mit der ich mich 2018 selbständig machen will. Und was machte er? Er meinte, das wäre die dümmste Idee, die er je gehört hätte und dass das NIE klappen könnte.

     

    Ich war an diesem Morgen noch nicht wach und hielt mich nur an meinem Kaffee fest und stellte auf Durchzug... Gefühlt habe ich mich dabei, als wäre ich wieder fünf Jahre alt.

     

    Dann am zweiten Weihnachtsfeiertag war ich bei meiner besten Freundin zum Geburtstag eingeladen. Es gab viel Kuchen und sie und ihre Familie ließen meine Freundin hochleben.

    Einer ihrer Brüder hat ein Restaurant in Berlin und überlegt, ob er diesen Sommer noch Eis anbieten soll. Ich habe zufällig an diesem Tag ein Gespräch darüber von ihm mit seiner Mutter mitbekommen indem er ihr davon erzählt hat und sie ihn auf liebe vollste unterstütze.

     

    Und mir brach mein Herz ein bisschen. Und ich kam ins Grübeln... Wie anders wäre mein Leben verlaufen, wenn meine Familie mich unterstützt hätte in meinem Tun und mich gefördert hätte glücklich zu sein?

     

    So schmerzhaft diese Situation an Weihnachten mit meinem Bruder auch für mich gewesen ist, ich habe das folgende daraus gelernt: ich bin ich. Meine Familie kann ich nicht ändern. Was ich tun kann, ist ich neue Menschen in mein Leben holen, die mich dabei unterstützen dahin zukommen in meinem Leben, wo ich hin möchte.

     

     

     

     

    Dankbarkeitstagebuch

    „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
    Sir Francis von Verulam Bacon

     Ich habe vor ca. einem halben Jahr angefangen ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Ich habe mir also ein kleines Büchlein geschnappt und am Anfang alles aufgeschrieben, wofür ich dankbar bin.

     Dankbarkeitstagebuch Mindset Coaching

    Ich weiß noch, dass ich mir am Anfang sehr schwer damit getan habe. Ich hatte gedacht, ich habe nichts wofür ich dankbar sein kann und hab dann Dinge aufgeschrieben, wie „ich bin dankbar für die Sonne“, „Ich bin dankbar für den Mond“, „ich bin dankbar für mein Bett“.

     

    Mittlerweile schreibe ich auch klitze kleine Sache auf, wie „ich bin dankbar für die Schneeglöckchen im Garten“, aber auch große Sachen wie „ich bin dankbar für mein Leben“.

     

    Es gibt beim Dankbarkeitstagebuch kein 100% richtig oder falsch. Zum Anfangen würde ich empfehlen, konsequent jeden Tag etwas aufzuschreiben, wofür man dankbar ist. Entweder für einen gewissen Zeitraum, oder eine Seite voll oder man nimmt sich drei Dinge in der Vergangenheit für die man dankbar ist, drei Dinge in der Gegenwart und drei Dinge in der Zukunft. Es können auch fünf oder zehn sein. Hauptsache man fängt an!

     

    Die Dankbarkeit ist so wundervoll für ein positives Mind-Set weil sie den Fokus schärft für das Positive im Leben. Und sie tut es ganz leise und ohne viel Gedöns.

     

    Apropos Gedöns, es gibt auch eine wundervolle Übung, mit der wir unser Gehirn darauf trainieren können, gut gelaunt zu werden und das ist:

     

    Sag ja!“- Pose

    Die Sag ja Pose geht so: setzt dich bequem hin, die Füße auf den Boden stellen, Arme hoch nehmen und dann von oben die Arme schwungvoll runter ziehen und dabei Ja sagen.

    Das kannst Du eine Minute machen oder länger oder kürzer.

     sag ja-Pose

    Du wirst schnell merken, dass du dir dabei so komisch vorkommst, dass du gar nicht anders kannst, als lächeln. Dein Gehirn wird sich erstmal denken: „äh, was ist hier los, das ist ja komisch, ich mach aber mal mit, wird schon gut sein“ Dein Gehirn wird diese Bewegungen dann mit gut drauf sein verknüpfen und sobald du die Pose machst, sich automatisch dran erinnern und gut drauf sein.

     

    Bewegung

    „Kümmere Dich um Deinen Körper. Es ist der einzige Ort zum Leben, den du hast.“

    Jim Rohn (1930 – 2009) US-amerikanischer Unternehmer, Autor und Motivationstrainer

     

    Ich kann nur jedem empfehlen sich jeden Tag Zeit einzuplanen und sich zu bewegen. Entweder um den Block gehen, joggen, Rad fahren, spazieren gehen, Yoga, schwimmen... Es gibt so unfassbar viel, womit man sich sportlich beschäftigen kann. Durch die Bewegung fließt mehr Sauerstoff in den Körper, und somit in das Gehirn und es werden Endorphine ausgeschüttet.

    Um Körper kümmern 

    Mir persönlich hilft es immer eine Stunde am Tag spazieren zu gehen. Mal mehr, mal weniger. Die Hauptsache ist, ich komm raus, sehe was anderes und komme somit auf andere Gedanken.

     

    Die Energie fließt auch komplett anders durch den Körper nach Bewegung oder Sport. Und das ist deshalb so wichtig für ein positives Mind-Set, weil das gleich der nächste Punkt ist:

     


    Deine Energie folgt deiner Aufmerksamkeit
    „Where focus goes, energy flows.“ Tony Robbins, (1960) amerikanischer Bestsellerautor und NLP-Trainer

     

    Deine Energie ist mitunter die wertvollste Ressource, die jeder Mensch mitbringt. Das heißt, damit womit Du dich beschäftigst, wohin Du deine Gedanken fließen lässt, das worauf Du dich fokussierst, das wird mehr werden in deinem Leben.

     Energie folgt der Aufmerksamkeit

    Nimm dir doch einen Moment Zeit und überleg einmal wo deine Gedanken den ganzen Tag sind: zweifelst Du? Wenn ja, warum? Machst Du dir Sorgen? Wenn ja, warum? Hast Du Ängste? Wenn ja, warum? Welche Horror Szenarien malst Du dir aus, wenn Du z.B. ein Gespräch mit Deinem Chef hast oder eine wichtige Entscheidung treffen musst?

     

    Das tollste was wir Menschen mit unserem Gehirn machen können, ist sich Dinge vorzustellen, uns also mental in die Zukunft zu versetzten. Und leider ist es so, dass wir uns meistens die schlimmsten Sachen ausdenken und voll in den Drama Modus gehen. In dem Gespräch mit meinem Chef werde ich bestimmt gekündigt, wenn ich Ja zu Entscheidung B sagen, dann wird C passieren.

     

    Lass uns doch nochmal einen Schritt zurückgehen. Wenn ich mich mental in meine Zukunft versetzten kann, dann kann ich dies doch auch ins positive drehen! Dann kann ich meine Fähigkeit zu visualisieren dazu nutzen, dass in der Zukunft zu sehen, was ich möchte und nicht das was ich nicht möchte.

     

    Wenn Du also die ganze Zeit deinen Fokus darauf legst, was Du nicht hast, also z.B. kein Geld, keinen PartnerIn, immer sind die anderen Schuld, dann wird sich dieser Mangel verstärken. Wenn Du aber anfängst deinen Fokus auf die Fülle in deinem Leben zu richten, auf all das was schon da ist (-> Dankbarkeitstagebuch), dann wird sich Stück für Stück Deine Aufmerksamkeit auf das Gute in Deinem Leben richten und es wird mehr davon entstehen. Und du wirst automatisch eine andere Energie ausstrahlen und somit auch davon mehr in dein Leben ziehen.

     

    Text: Irene Kasapis und Martin Pröttel

    Visualisierung: Maria Möbius

    © by Martin Pröttel Persönlichkeitsentwicklung 

    März 2018

    www.MartinProettel.de

     

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